Was trägt man zu einer Veranstaltung: vom Festival bis zum Geschäftstreffen

Was trägt man zu einer Veranstaltung: vom Festival bis zum Geschäftstreffen

Was trägt man zu einer Veranstaltung: vom Festival bis zum Geschäftstreffen

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Die Frage „Was ziehe ich an?“ stellt sich vor fast jeder Veranstaltung – von Konferenzen und Geschäftsfrühstücken bis hin zu Festivals, Ausstellungen oder Abendempfängen. Und es geht nicht nur ums Aussehen. Unpassende Kleidung kann mehrere Stunden einer Veranstaltung unangenehm machen: zu formelle Schuhe auf einem Festival, ein schwerer Anzug bei einer Open-Air-Veranstaltung oder umgekehrt ein zu legerer Look bei einem Meeting, bei dem die meisten Gäste formell gekleidet sind.

Es reicht jedoch nicht, sich allein auf den Titel der Veranstaltung zu verlassen. Eine „Konferenz“ kann in einem Fünf-Sterne-Hotel oder in einem Kreativraum stattfinden. Eine „Party“ kann ein Cocktail-Empfang oder ein Open-Air-Festival für mehrere Tausend Personen sein.

Daher ist es besser, das Outfit nicht nur nach einem einzigen Wort auf dem Plakat auszuwählen, sondern nach einer Kombination mehrerer Faktoren.

Zunächst sollte man das Format der Veranstaltung berücksichtigen.

Die erste Frage lautet: Was werden Sie bei der Veranstaltung tun?

Wenn Sie die meiste Zeit in einem Konferenzraum sitzen, können Sie sich einen etwas formelleren Look leisten. Wenn das Programm mehrere Stunden auf den Beinen, Wege zwischen verschiedenen Veranstaltungsorten oder aktives Networking beinhaltet, ist Komfort genauso wichtig wie ein gepflegtes Erscheinungsbild. Bei Festivals oder großen Open-Air-Veranstaltungen spielen Schuhe, Wetterbedingungen und die Fähigkeit, sich schnell an die Temperatur anzupassen, eine besonders wichtige Rolle. Ein gutes Outfit zeichnet sich dadurch aus, dass man es mehrere Stunden tragen kann, nicht nur die ersten zwanzig Minuten.

Auf Messen oder Konferenzen ist es wichtig, die Bewegungsintensität zu berücksichtigen. Ein riesiges Messegelände in Kombination mit neuen, steifen Schuhen kann selbst den Eindruck einer großartigen Veranstaltung trüben.

Bei Geschäftstreffen hingegen gelten andere Regeln: Kleidung wird Teil der professionellen Kommunikation. Es ist besser, etwas gepflegter auszusehen als deutlich weniger formell als die anderen Teilnehmer.

Ein Dresscode ist wichtiger als bloßes Raten.

Wenn der Veranstalter einen Dresscode vorgibt, sollte man ihn eher als hilfreichen Hinweis denn als reine Formalität verstehen. Das Problem ist, dass klassische Vorgaben nicht von jedem verstanden werden. Der Unterschied zwischen formell, Business Formal, Business Casual und Smart Casual ist für regelmäßige Besucher solcher Veranstaltungen offensichtlich, doch für viele Gäste bleiben diese Definitionen eher abstrakt.

Syampya verwendet ein eigenes System von Namenskonventionen mit bekannten klassischen Entsprechungen. So entspricht Crown Affair beispielsweise White Tie/Ceremonial, Noir Tier Black Tie, Sharp Standard Formal/Business Formal und NeatSya Business Casual. Auch die freieren Formate sind unterteilt: Urban Ease entspricht Smart Casual, SparkSya Cocktail/Social, Mood Lab Creative/Themed/Fashion-Forward und Syampya Freeform Casual/Relaxed. Diese Logik ist nicht nur als Plattformelement nützlich. Der Veranstalter übersetzt den abstrakten Dresscode in eine verständlichere Sprache und zeigt direkt die klassische Entsprechung an. Dieses zweistufige Format empfiehlt sich auch für die Benutzeroberfläche: zuerst der Name Syampya, dann die klassische Bezeichnung.

Was bedeuten die Hauptkategorien in der Praxis?

Eine einfache Orientierungshilfe:

• Festlich/Frack/Zeremoniell – die formellsten Veranstaltungen, Zeremonien und offiziellen Empfänge.

• Abendgarderobe/Black Tie – Galadinner, Preisverleihungen und formelle Empfänge.

• Business Formal/Formal – Businessforen, offizielle Konferenzen und hochrangige Meetings.

• Business Casual/Business-Casual – Konferenzen, Business-Frühstücke und professionelle Netzwerkveranstaltungen ohne formelle Kleiderordnung.

• Smart Casual/Smart-Casual – Veranstaltungen in der Stadt, Präsentationen, Netzwerkveranstaltungen sowie einige Ausstellungen und legerere Konferenzen.

• Cocktail/Sozial – Partys, Eröffnungen und Cocktail-Empfänge.

Kreativ/Themenveranstaltungen – Mode-, Kunst- und Kreativveranstaltungen sowie Veranstaltungen mit einem bestimmten Thema.

Frei/Casual/Entspannt – Festivals, Open-Air-Veranstaltungen und die informellsten Events. Selbst innerhalb derselben Kategorie gibt es Unterschiede. Business Casual für eine Finanzkonferenz und Business Casual für ein Tech-Startup-Event können unterschiedlich aussehen.

Geschäftsveranstaltung: Nicht unbedingt ein Anzug

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass für jede Geschäftsveranstaltung ein Anzug erforderlich ist.

Auf Konferenzen, Messen oder Networking-Events ist Business Casual oder Smart Casual oft angemessener. Beispiele hierfür sind Hose, Hemd oder schlichtes Oberteil, Blazer, ein schlichtes Kleid, Loafer oder andere elegante Schuhe.

Es gibt jedoch eine wichtige Ausnahme: Bei Veranstaltungen mit Bezug zu Regierungsbehörden, dem Finanzsektor, dem Rechtswesen, offiziellen Delegationen oder hochrangigen Verhandlungen ist formellere Kleidung in der Regel die sicherere Wahl.

Auch der Zeitpunkt der Veranstaltung spielt eine Rolle. Ein Business-Frühstück am Morgen und ein Empfang am Abend nach der Konferenz erfordern möglicherweise ganz unterschiedliche Formalitätsgrade.

Festival: Erst das Ambiente, dann der Look

Auf einem Festival unterläuft man viel leichter einen Fehler in Sachen Stil als in puncto Praktikabilität. Sie sollten prüfen, ob die Veranstaltung drinnen oder draußen stattfindet, ob der Untergrund Rasen oder Erde ist, wie viel Sie laufen müssen, wann das Programm endet und wie sich die Temperatur abends ändert.

Bei Veranstaltungen im Freien ist das Zwiebelprinzip besonders hilfreich: Tragen Sie Kleidung, die Sie tagsüber ausziehen und abends wieder anziehen können.

Schuhe sind hier entscheidend. Wenn Sie viele Stunden auf den Beinen sind, sind bequeme Schuhe fast immer die bessere Wahl als auffällige, aber unpraktische.

Und noch ein wichtiger Punkt: die Tasche. Auf einem Festival ist eine kleine Umhängetasche oder eine kompakte Tasche meist praktischer als eine große Tragetasche, besonders wenn Sie viel unterwegs sind.

Cocktailparty, Party oder Eröffnung

Hier können Sie Ihre Individualität voll ausleben.

Cocktailparty bedeutet nicht zwangsläufig Abendkleid und High Heels. Der moderne Cocktail-Look ist viel vielseitiger: ein elegant geschnittener Hosenanzug, ein Midikleid, auffällige Accessoires, eine Seidenbluse und außergewöhnliche Schuhe.

Wichtig ist, dass der Look bewusst festlich oder gesellschaftlich gestaltet ist und nicht etwas, das man nach der Arbeit tragen würde.

Bei Veranstaltungen mit dem Dresscode „Kreativ“ oder „Themenveranstaltung“ kann übertriebene Zurückhaltung hingegen langweilig wirken. In diesem Fall gibt der Veranstalter quasi die Erlaubnis zum Experimentieren.

Wenn kein Dresscode vorgegeben ist,

müssen Sie selbst ein paar Anhaltspunkte sammeln.

Betrachten Sie den Veranstaltungsort. Ein Hotel, eine Galerie, eine Dachterrasse, ein Messezentrum, ein Restaurant oder ein Stadtpark vermitteln sofort unterschiedliche Grade an Formalität.

Achten Sie auf die Uhrzeit. Veranstaltungen tagsüber erlauben in der Regel legerere Kleidung. Abendveranstaltungen erfordern oft ein formelleres Outfit.

Werfen Sie einen Blick ins Programm. Podiumsdiskussionen, Geschäftstreffen und Verhandlungen erfordern ein anderes Vorgehen. Ein Konzert, eine Party oder eine Open-Air-Veranstaltung sind anders.

Es ist hilfreich, sich Fotos von früheren Veranstaltungen desselben Veranstalters anzusehen. Dies ist eine der zuverlässigsten Methoden, das tatsächliche Publikum und den Grad der Formalität einzuschätzen.

Und falls Sie immer noch Zweifel haben, gilt eine einfache Regel: Wählen Sie am besten einen neutralen Look, der sich mit Jackett, Schuhen oder Accessoires etwas eleganter oder legerer gestalten lässt.

Auch die Veranstalter sollten den Gästen helfen. Unsicherheit bezüglich der Kleidung betrifft nicht nur die Teilnehmer. Sie gehört zum Veranstaltungserlebnis dazu.

Die Angabe „Dresscode: Smart Casual“ ist besser als gar keine Information. Noch hilfreicher ist es jedoch, Kontext zu liefern: Die Veranstaltung findet auf einer offenen Terrasse statt, ein Teil des Programms ist im Freien, es wird viel Bewegung geben oder es ist beispielsweise ein formeller Abendempfang geplant.

Deshalb ist es sinnvoll, den Dresscode neben den wichtigsten Veranstaltungsinformationen auf der Einladungskarte anzugeben. Auf events.syampya.com ist dies über das Syampya-Levelsystem mit klassischen Entsprechungen möglich – Gäste erhalten nicht nur einen passenden Namen, sondern auch eine vertraute Kategorie, was die Wahl des Outfits erleichtert.

Für den Veranstalter ist dies ein kleines Detail. Für die Teilnehmer bedeutet es eine Sorge weniger vor der Veranstaltung.

Auch Komfort gehört zum Dresscode.

Manchmal versuchen Menschen, sich so genau an das Format zu halten, dass sie ihren eigenen Komfort vergessen.

Das richtige Outfit für eine Veranstaltung sollte jedoch der jeweiligen Tages- oder Abendsituation entsprechen. Wenn Sie vier Stunden Networking planen, sollten Ihre Schuhe vier Stunden lang bequem sein. Findet die Konferenz im Freien im Sommer statt, sollte der Stoff der Temperatur angepasst sein. Endet die Veranstaltung spät am Abend, empfiehlt sich eine zusätzliche Schicht.

Ein gutes Event-Outfit ist nicht das beste Bild, das Sie kurz vor dem Verlassen der Veranstaltung im Spiegel sehen. Es ist ein Look, der auch drei, fünf oder acht Stunden später noch gut aussieht.

Die wichtigste Regel: Es gibt keine allgemeingültige Formel für Event-Kleidung. Die beste Richtlinie ist eine Kombination aus Format, Ort, Zeit, Programm und dem vorgegebenen Dresscode.

Bei einem Geschäftstreffen ist professionelles Auftreten wichtig. Bei einer Cocktailparty der soziale Kontext. Bei einem Festival Komfort und das Ambiente. Bei einer Themenveranstaltung die Bereitschaft, die Vision des Veranstalters zu unterstützen.

Je klarer der Veranstalter die Erwartungen im Vorfeld kommuniziert, desto weniger müssen die Gäste rätseln. Letztendlich schränkt ein guter Dresscode die Teilnehmer nicht ein. Er gibt ihnen Orientierung und ermöglicht es ihnen, sich bei der Veranstaltung angemessen gekleidet zu fühlen.


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